Form follows Function – erst die Cloud und jetzt die [big] Data?

BIG DATA - GrafikWir haben uns an die Cloud noch nicht gewöhnt, geschweige denn alle Bedenken was Rechts- und erst recht Datensicherheit über Bord geworfen, da wird die nächstgrößere Sau durchs Dorf getrieben: BIG DATA. Klar – erst mit massenhaftem Inhalt wird das Versprechen des unbegrenzten, massenhaften Speicherplatzes in der Wolke sinnvoll. Hat man das Pferd von hinten aufgezäumt?

Keineswegs – denn massenhaft Daten sind vorhanden. Was mit dem Thema BIG DATA versucht wird, ist nicht mehr benötigten bzw. nicht mehr zugegriffene Daten, einen neuen Sinn zu geben und um diese dann neu sinnvoll gewordenen Daten endlich der Cloud endzulagern. Schöner Gedanke, doch die Not ist auch so schon groß genug. Liegen doch 70-90% der Daten vollkommen vernachlässigt auf den teuren Speichersystemen immer weiter rum.

Wäre es wunderbar, sich sicher und kostengünstig von den schlummernden Massendaten zu befreien? Mit dem Ansatz der objektorientierten Datenspeicherung geht beides! Anders als bei der dateiorientierten Speicherung von Daten auf RAID oder SAN Platten(verbünden) werden die Dateien bei der objektorientierten Speicherung an einen Rechner übergeben, der aus der Datei ein oder mehrere Objekte erstellt und lediglich einen Zugriffscode (also eine Art Ticket für den Zugriff) zurück gibt. Die Teildaten können nun an vielen, verschiedenen Plätzen real (als Objekt) gespeichert werden – sind allerdings als Teil nicht aussagekräftig und somit sicher. Gleichzeitig werden über eingebaute Verfahren Redundanzen geschaffen, die das Gesamtgebilde gegen Ausfallsituationen immunisieren. Die Speicherlokationen der Datenteile können nun in vielen verschiedenen Clouds liegen. Mit dem Verfahren kann an keinem Platz mit den Datenstücken im Sinne von „Spionage“ etwas angefangen werden. Fällt ein – oder je nach Konfiguration mehrere – Cloud-Speicher aus, werden die fehlenden Stücke automatisch im Hintergrund wieder rekonstruiert und auf die restlichen verfügbaren Lokationen verteilt. Erweiterungen sind problemlos nach dem gleichen Verfahren möglich.

Das ist schon ohne weitere Sinnanreicherung der Datenbestände möglich und bietet viele Vorteile: Entlastung der eigenen Speichersysteme, Auslagerung unbenötigter Datenbestände, Kostenprüfung der Cloud-Angebote, rechts- und datensichere Nutzung von Cloud-Angeboten. Ist das nicht ein Traum?





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